Disporechner

Berechnen Sie die wahren Kosten Ihres Dispokredits und vergleichen Sie mit einem günstigen Ratenkredit. Der Dispo ist oft das teuerste Finanzierungsinstrument im Alltag.

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Monate
Dispozinsen sind generell teuer. Wenn der Dispo länger als 3 Monate genutzt wird, lohnt ein Ratenkredit.
Dispokosten in 3 Monaten
61,64 €
🔒 Alle Berechnungen lokal
Monatliche Zinsen20,83 €
Jahreszinssatz12,50 %
Effektivkosten p.a.13,24 %
Gesamtbetrag am Ende2.061,64 €

Hochrechnung: Kosten pro Jahr

Bei dauerhafter Inanspruchnahme kosten 2.000 € Dispo im Jahr 250,00 € — Geld, das Sie durch einen günstigen Ratenkredit sparen könnten.

MonatDispozinsen kumuliertRatenkredit-Zinsen kumuliertErsparnis
120,83 €0,00 €20,83 €
362,50 €0,00 €62,50 €
6125,00 €0,00 €125,00 €
9187,50 €0,00 €187,50 €
12250,00 €0,00 €250,00 €
15312,50 €0,00 €312,50 €
18375,00 €0,00 €375,00 €
21437,50 €0,00 €437,50 €
24500,00 €146,91 €353,09 €
Der Dispo hat keine feste Laufzeit — die Zinsen akkumulieren solange der Konto-Minussaldo besteht. Ein Ratenkredit diszipliniert zur Rückzahlung und ist deutlich günstiger.
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Monate
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Tageskosten Dispo
0,6849 €
Jahreskosten Dispo
250,00 €
Jahreskosten Ratenkredit
138,00 €
Jährliche Umstiegsersparnis
112,00 €

Jahreskosten Dispo bei verschiedenen Beträgen und Zinssätzen

Dispozins / Betrag500 €1.000 €2.000 €5.000 €10.000 €
10 %50,00 €100,00 €200,00 €500,00 €1.000,00 €
12 %60,00 €120,00 €240,00 €600,00 €1.200,00 €
13.5 %67,50 €135,00 €270,00 €675,00 €1.350,00 €
15 %75,00 €150,00 €300,00 €750,00 €1.500,00 €
18 %90,00 €180,00 €360,00 €900,00 €1.800,00 €
20 %100,00 €200,00 €400,00 €1.000,00 €2.000,00 €

Warum ist der Dispo so teuer?

Der Dispositionskredit ist zwar bequem – aber er zählt zu den teuersten Kreditformen in Deutschland. Während ein Ratenkredit bei guter Bonität für 5–8 % p.a. erhältlich ist, verlangen Banken für den Dispo typischerweise 10–15 % p.a.

Der Grund: Der Dispo ist sofort verfügbar, erfordert keine separate Bonitätsprüfung und ist für die Bank mit höheren Verwaltungskosten verbunden. Außerdem nutzen Kunden den Dispo selten für eine feste Laufzeit, was die Zinsberechnung für die Bank aufwändiger macht.

Dispozinsen im Vergleich

Ratenkredit

4–8 %

Dispo (typisch)

10–13 %

Kreditkarte

15–25 %

Die Formel: Berechnung der Dispozinsen

Dispozinsen werden auf Tagesbasis berechnet, da der Kontostand täglich schwankt. In der Praxis wird oft der Monatsdurchschnitt verwendet.

Zinsen pro Tag = Dispobetrag × (Jahreszins / 365)

Monatliche Zinsen = Dispobetrag × (Jahreszins / 12)

Jahreskosten = Dispobetrag × Jahreszins

Beispiel: 2.000 € × 12,5 % = 250 € pro Jahr / 20,83 € pro Monat

Da keine Tilgung erfolgt, bleibt der Dispobetrag konstant – und die Zinszahlungen häufen sich auf. Wer 2.000 € dauerhaft im Dispo hat, zahlt bei 12,5 % p.a. jährlich 250 € nur für Zinsen, ohne die Schuld zu reduzieren.

Beispielrechnung: Dispo vs. Ratenkredit

Szenario: 2.000 € über 24 Monate

Dispo bei 12,5 % p.a.:

Monatliche Zinsen: 20,83 €

Gesamtzinsen über 24 Monate: 500 €

Schuld bleibt konstant bei 2.000 € — keine Tilgung!


Ratenkredit bei 6,9 % p.a.:

Monatliche Rate: 89,32 € (inkl. Tilgung)

Gesamtzinsen: 143,70 €

Ersparnis: 356,30 € — und nach 24 Monaten schuldenfrei!

Das Beispiel zeigt das Grundproblem des Dispos: Es wird keine Tilgung geleistet. Die Schuld bleibt bestehen, die Zinsen laufen weiter. Ein Ratenkredit zwingt zur systematischen Rückzahlung und ist deutlich günstiger.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Der Dispositionskredit (kurz: Dispo) ist ein Überziehungsrahmen auf Ihrem Girokonto. Die Bank gewährt Ihnen automatisch das Recht, Ihr Konto bis zu einem bestimmten Betrag zu überziehen – ohne separate Genehmigung. Zinsen fallen nur für den tatsächlich in Anspruch genommenen Betrag an, aber zu sehr hohen Sätzen.

In Deutschland lagen Dispozinsen 2024/2025 bei durchschnittlich 11–13 % p.a. Großbanken verlangen oft 13–15 %, Direktbanken und Sparkassen teils weniger. Der günstigste Dispo in Deutschland lag bei unter 7 %, der teuerste über 15 %. Die aktuellen Konditionen stehen auf Ihrem Kontoauszug oder im Online-Banking.

Wenn Sie den Dispo regelmäßig nutzen oder dauerhaft im Minus sind, lohnt sich fast immer ein Ratenkredit. Bereits ab 3 Monaten dauerhafter Nutzung ist der Ratenkredit günstiger. Außerdem: Beim Ratenkredit tilgen Sie systematisch und werden nach einer festen Laufzeit schuldenfrei. Beim Dispo nicht.

Ja, Banken können den Dispositionsrahmen in der Regel ohne besondere Begründung reduzieren oder kündigen. Bei dauerhafter Überziehung oder verschlechterter Bonität kann die Bank den Dispo auch kurzfristig kürzen. Dies kann zu Zahlungsschwierigkeiten führen, wenn der Dispo dauerhaft als Finanzierungsinstrument genutzt wird.

Der effektivste Weg: Nehmen Sie einen Ratenkredit zur Ablösung des Dispos auf. Nutzen Sie dann den Ratenkredit, um systematisch die Schulden zu tilgen. Gleichzeitig: Analysieren Sie Ihre Ausgaben, sparen Sie monatlich und vermeiden Sie die erneute Inanspruchnahme des Dispos. Notfallpuffer anlegen verhindert zukünftige Dispobenutzung.

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