So funktioniert der Rürup-Rechner
Im Tab Steuerersparnis berechnen Sie die jährliche Steuerersparnis durch Rürup-Beiträge. Im Tab Rentenanspruch schätzen Sie die monatliche Rente, die Sie im Ruhestand erhalten. Im Tab Rendite nach Steuer vergleichen Sie das Endkapital vor und nach der nachgelagerten Besteuerung.
Höchstbeträge Rürup 2026
- Alleinstehende: 27.566 €/Jahr absetzbar (100 % seit 2023)
- Verheiratete: 55.132 €/Jahr absetzbar
- Steuerersparnis bei 42 % Grenzsteuersatz (27.566 €): ca. 11.578 €/Jahr
Beispielrechnung: Selbständiger, 60.000 € Gewinn
- Jährlicher Beitrag: 6.000 €
- Grenzsteuersatz: ca. 40 %
- Steuerersparnis: 6.000 × 40 % = 2.400 €/Jahr
- Effektiver Eigenbeitrag: 3.600 €/Jahr
- Bei 30 Jahren und 4 % Rendite: Endkapital ca. 337.000 €
Häufige Fragen zur Rürup-Rente
Besonders geeignet für Selbständige und Freiberufler ohne gesetzliche Rentenversicherung sowie für Gutverdiener mit hohem Grenzsteuersatz (ab ca. 35–42 %). Der Steuervorteil ist der Hauptvorteil des Produkts.
Ja, beide Produkte können kombiniert werden. Rürup und Riester haben unterschiedliche Fördersystematiken und unterschiedliche Zielgruppen. Eine Kombination kann in bestimmten Steuer-Konstellationen sinnvoll sein.
Im Standard-Rürup-Vertrag verfällt das Kapital bei Tod. Viele Anbieter bieten jedoch Zusatzoptionen: Hinterbliebenenrente (Ehepartner) oder Beitragsrückgewähr. Diese Optionen reduzieren die Rendite.
Ja. Rürup-Verträge sind in der Ansparphase vor Pfändung und Bürgergeld-Anrechnung geschützt, sofern sie nicht beleihbar oder kapitalisierbar sind. Das ist ein wesentlicher Vorteil gegenüber privaten Banksparplänen.
Abschlusskosten (Provision), laufende Verwaltungskosten und ggf. Fondskosten. Diese können die Rendite erheblich belasten. Vergleichen Sie Angebote und achten Sie auf die effektive Kostenquote (PRIIP-KID).